Laptop am Fernseher
Geschrieben von Uli
28.12.2009, 22:05
Ich hatte (mal wieder) einen Familienfilm fertiggestellt und wollte ihn vorführen, was eigentlich keinen Blogeintrag wert wäre
Aber da es im Arbeitszimmer längst nicht so gemütlich ist wie im Wohnzimmer mit dem großen Flachbildfernseher, war mein selbstgestellter Auftrag klar: wir schliessen den Laptop an den Fernseher an...
...der hat nämlich sogar einen (analogen) VGA-Eingang und das ist auch schon die erste Hürde - wo nimmt man im Zeitalter der digitalen Displays ein analoges VGA-Kabel her? Zum Glück findet sich in den Tiefen meiner Schreibtischschubladen noch ein leicht angestaubtes Exemplar. Angeschlossen und... tatsächlich: es gibt sofort ein scharf gestochenes Bild auf dem Fernseher, wenn auch reichlich klein. Ein paar Klicks in den Einstellungen des Windows-Desktops später ist klar, dass die automatisch ausgewählten 800x600 Pixel für den Full-HD-Fernseher geradezu lächerlich sind. Welche Auflösung hat der doch gleich? Auf jeden Fall eine 16:9-Auflösung und die will Windows partout nicht für den externen Monitor anbieten und in 4:3 sieht's reichlich "ausgespart" aus und die "PC wide"-Einstellung am Fernseher zieht das Bild einfach gnadenlos in die Breite, was im Film für die bekannten "Flachköppe" sorgt.
Ein Treiberupdate später (die Grafiktreiber waren immerhin von 2007...öhm) ist die Liste der möglichen Auflösungen unter Windows ordentlich angewachsen, aber die original 1920x1080 Pixel für Full-HD gibt es trotzdem nicht. Hmm, geht das überhaupt per Analogkabel!? Laut Bedienungsanleitung des Fernsehers nicht - der nimmt per VGA nur bis 1360x768 entgegen. Schön, das lässt sich konfigurieren. Als Ergebnis haben wir ein scharfes Bild mit einem wunderschönen schwarzen Trauerrand darum. Hochskalieren lässt sich das am Fernseher nicht. Also Endstation? Nein, zum Aufgeben habe ich keine Lust. Geben wir dem auf dem Laptop parallell installierten Ubuntu-Linux eine Chance
Und siehe da: völlig problemlos lässt sich hier der Fernseher als externer Monitor mit der 1360er-Auflösung konfigurieren und die Mattscheibe zeigt sauber den bildschirmfüllenden (!!) Linux-Desktop. Als besonderes Schmankerl lässt sich sogar der Laptop-Bidschirm abstellen, damit er nicht stört. Da fehlt jetzt nur noch das Soundkabel mit kleiner Klinke (3.5mm), denn per VGA werden nun mal nur Bilder und keine Töne übertragen, und der Film lässt sich bequem vom Sofa aus genießen. Ubuntu kann DVDs abspielen, gängige MPEG-Filme und sogar das microsofteigene WMV-Format stellt keine Hürde da (ggfs. das benötigte Paket mit zwei Mausklicks nachinstallieren).
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Fernbedienung, damit man nicht jedes Mal vom Sofa aufstehen muss
Vielleicht setze ich doch irgendwann mal einen Heimserver für Medien auf...
...der hat nämlich sogar einen (analogen) VGA-Eingang und das ist auch schon die erste Hürde - wo nimmt man im Zeitalter der digitalen Displays ein analoges VGA-Kabel her? Zum Glück findet sich in den Tiefen meiner Schreibtischschubladen noch ein leicht angestaubtes Exemplar. Angeschlossen und... tatsächlich: es gibt sofort ein scharf gestochenes Bild auf dem Fernseher, wenn auch reichlich klein. Ein paar Klicks in den Einstellungen des Windows-Desktops später ist klar, dass die automatisch ausgewählten 800x600 Pixel für den Full-HD-Fernseher geradezu lächerlich sind. Welche Auflösung hat der doch gleich? Auf jeden Fall eine 16:9-Auflösung und die will Windows partout nicht für den externen Monitor anbieten und in 4:3 sieht's reichlich "ausgespart" aus und die "PC wide"-Einstellung am Fernseher zieht das Bild einfach gnadenlos in die Breite, was im Film für die bekannten "Flachköppe" sorgt.
Ein Treiberupdate später (die Grafiktreiber waren immerhin von 2007...öhm) ist die Liste der möglichen Auflösungen unter Windows ordentlich angewachsen, aber die original 1920x1080 Pixel für Full-HD gibt es trotzdem nicht. Hmm, geht das überhaupt per Analogkabel!? Laut Bedienungsanleitung des Fernsehers nicht - der nimmt per VGA nur bis 1360x768 entgegen. Schön, das lässt sich konfigurieren. Als Ergebnis haben wir ein scharfes Bild mit einem wunderschönen schwarzen Trauerrand darum. Hochskalieren lässt sich das am Fernseher nicht. Also Endstation? Nein, zum Aufgeben habe ich keine Lust. Geben wir dem auf dem Laptop parallell installierten Ubuntu-Linux eine Chance
Und siehe da: völlig problemlos lässt sich hier der Fernseher als externer Monitor mit der 1360er-Auflösung konfigurieren und die Mattscheibe zeigt sauber den bildschirmfüllenden (!!) Linux-Desktop. Als besonderes Schmankerl lässt sich sogar der Laptop-Bidschirm abstellen, damit er nicht stört. Da fehlt jetzt nur noch das Soundkabel mit kleiner Klinke (3.5mm), denn per VGA werden nun mal nur Bilder und keine Töne übertragen, und der Film lässt sich bequem vom Sofa aus genießen. Ubuntu kann DVDs abspielen, gängige MPEG-Filme und sogar das microsofteigene WMV-Format stellt keine Hürde da (ggfs. das benötigte Paket mit zwei Mausklicks nachinstallieren).
Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Fernbedienung, damit man nicht jedes Mal vom Sofa aufstehen muss